Startseite
Neu
Die Vorzüglichkeit des Triticale
Wert
Märkte und Preise
Nutzen
Neue Sorten
Erträge
Anbau
Wissen
Geschichte
    DANKO Pflanzenzucht
    Tadeusz Wolski
       Jugend und Ausbildung
       Die züchterischen Leistungen
       Die Erfolge als Wissenschaftlicher
       Die "Schule Wolski"
       Die Persönlichkeit T. Wolski
Zukunft
Erntedank
Literatur
Kontakt
Impressum
Sitemap

Die Persönlichkeit



Tadeusz Wolski - ein kultivierter Gentleman



 

Nobelpreisträger Norman Borlaug und Tadeusz Wolski



Nach oben

Fest verwurzelt in der Tradition seiner Familie, fühlte er sich der Pflanzenzüchtung verbunden. Die Tragik, erlebt zu haben, wie ein blühendes Unternehmen durch den Krieg ebenso zerstört wurde wie sein Land, hat er sich niemals anmerken lassen. Wie selbstverständlich half er der Familie Janasz, das Unternehmen aus den Trümmern wieder aufzubauen, und übernahm – als die Zeit gekommen war – die Führung desselben. Nie hat er darüber geklagt, daß dieses traditionsreiche Familienunternehmen verstaatlicht worden war und er in dem Unternehmen seiner Familie für die ungeliebten Sozialisten arbeitete.

Tadeusz Wolski war ein Patriot. Er liebte sein Land und seine Landsleute, und man kann durchaus sagen, daß er auch für sie lebte, ganz speziell natürlich für die Bauern und deren Wohlergehen. Darüber hinaus aber auch für eine bessere Zukunft Polens und der Polen: Er wurde Mitglied der Solidarność und trug deren Abzeichen auch, als dies durchaus gefährlich war.

Tadeusz Wolski war ein Mensch von großer Begabung. Diese hat er vortrefflich genutzt, indem er mit großem Fleiß sein Wissen erweiterte. Er hatte ein phänomenales Gedächtnis, das ihm besonders in seinem Beruf von großem Nutzen gewesen ist. Er sprach mehrere Sprachen fließend. Er interessierte sich für gute Literatur, kannte sich in der Geschichte hervorragend aus – kurz, er war ein hoch kultivierter Mensch.

Tadeusz Wolski war ein rechtschaffener, redlicher, aufrichtiger, korrekter und edelmütiger Mensch. Ärger und ihm erteiltes Unrecht überging er lieber stillschweigend, als daß er sich in eine Diskussion eingelassen hätte. Er war ein glänzender Redner. Er schöpfte aus seinem unglaublichen Wissen, ließ in seine Reden auch seltene und zutreffende Zitate aus der Literatur einfließen, blieb aber sachlich und präzise in seinen Ausführungen.

Tadeusz Wolski war ein gläubiger Mensch. Selbst wenn er – was in der Landwirtschaft manchmal unvermeidlich ist – an einem Sonntag ins Feld ging, versäumte er es nie, die Heilige Messe zu besuchen.



Nach oben

Bei allem Engagement und bei aller Arbeit ist es Tadeusz Wolski auch noch gelungen, eine großartige Frau zu heiraten, die einer traditionsreichen und hoch angesehenen Familie Polens entstammt: Gräfin Anna Branicka-Wolska, rechtmäßige Erbin des Schlosses Wilanów am südlichen Stadtrand von Warschau, eine hochgebildete und kultivierte Dame. Niemals hat sie ihre Abstammung herausgestellt. Wer etwas mehr über ihr Leben erfahren möchte, lese das von ihr verfaßte Buch „Briefe, die nie verschickt wurden“.

Es gibt einen Einblick in die glanzvolle Zeit vor dem Krieg, ebenso wie in Leistungen und Leiden einiger hochgestellter polnischer Familien in und nach dem Krieg. Anna und Tadeusz führten eine harmonische und vorbildlich Ehe, der zwei Söhne entstammen.

In seinem letzten Jahr war es Professor Tadeusz Wolski vergönnt gewesen, daß ein Traum von ihm Wirklichkeit wurde: Er durfte seinen Stammbesitz in Dańków, der im Sozialismus aus politischen Gründen dem Verfall preisgegeben worden war, zurückkaufen und wiederherstellen.

So schloß sein Leben in Harmonie und Frieden dort ab, wo alles einmal seinen Anfang genommen hatte.


 

Wappen der Familie Branicki



Nach oben

Erinnerungen an Professor Tadeusz Wolski


Auf Veranlassung der Witwe von Professor Wolski und dank der großzügigen Unterstützung der Saatzucht DANKO konnte die Journalistin Nina Piotrowiak ein Buch unter dem oben genannten Titel veröffentlichen, in dem viele Zeitzeugen dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit zu Worte gekommen sind. Für alle, die über Herrn Wolski noch etwas mehr erfahren wollen, habe ich das Buch übersetzt: erinnerungenanprof.wolski.doc [37.216 KB]


Weiter: Zukunft



Nach oben