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Die Vorzüglichkeit des Triticale
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Preise in Deutschland


Das bedeutendste Anbaugebiet für Triticale ist in Deutschland der nordwestdeutsche Raum, in dem die Viehhaltung - insbesondere die Schweine- und Geflügelmast - eine große Rolle spielt. Hier hat die Erfolgsgeschichte des Triticale begonnen, weil die Mäster sehr früh erkannt hatten, daß die Fütterung mit Triticale sehr wirtschaftlich ist - siehe Erfahrungen .

Im Nordwesten ist Triticale so begehrt, daß nicht nur die dort produzierten Mengen überwiegend im eigenen Betrieb veredelt werden, sondern darüberhinaus noch ein großer Zukaufsbedarf besteht. In der Regel wird Triticale etwas preiswerter als Weizen angeboten, aber deutlich höher als Roggen bewertet. Im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2013 lagen die Großhandelspreise für Triticale in der Regel etwa 10 % höher als die von Brotroggen. Die Preisentwicklung kann den folgenden Tabellen und Grafiken entnommen werden:

marktpreise-2010-nordwest-deutschland.tabelle.xls [30 KB]
marktpreise-2011-nw-deutschland-5.xlsx [18 KB]
marktpreise-2012-nw-deutschland-5.xlsx [17 KB]
marktpreise-2013-nw-deutschland-5.xlsx [18 KB]
grosshandelspreise-2014.xlsx [18 KB]
grosshandelspreise-2015.xlsx [18 KB]
grosshandelspreise-2016-1.xlsx [17 KB]
grosshandelspreise-2017.xlsx [21 KB]

Für Erzeuger, die ihr Getreide für den Verkauf am Markt erzeugen, gilt es bei der Anbauplanung zwischen Weizen, Roggen und Triticale abzuwägen. In Regionen, in denen große Nachfrage nach Roggen für die Vermahlung besteht, kann es sinnvoll sein, gezielt Brotroggen anzubauen, während in Gegenden mit größerer Nachfrage nach Futter- und Ethanolgetreide der Triticale die größere Verzüglichkeit hat. Für den direkten Vergleich der Preise fehlen häufig die offiziellen Notierungen für Triticale, weil vielfach das Angebot (immer noch) recht klein ist. Einen regelmäßigen Vergleich liefern die Börsen in Ostwestfalen-Lippe, die wöchentlich die Erzeugerpreise für Getreide veröffentlichen.

erzeugerpreise-2009-getreide-im-vergleich.gra.xlsx [14 KB]
erzeugerpreise-des-jahres-2010.xlsx [14 KB]
erzeugerpreise-2011.xlsx [19 KB]
erzeugerpreise-2012.xlsx [19 KB]
erzeugerpreise-2013.xlsx [19 KB]
erzeugerpreise-2014.xlsx [19 KB]
erzeugerpreise-2015.xlsx [19 KB]
erzeugerpreise-2016-4.xlsx [24 KB]

Im Durchschnitt der zurückliegenden 6 Jahre konnten die Erzeuger in Nordrhein-Westfalen, die ihr Getreide am freien Markt verkaufen, für den Triticale einen um mehr als 10 % höheren Preis als für Brotroggen erzielen.

Die aktuelle Entwicklung der Preise im laufenden Jahr ist ersichtlich aus:

erzeugerpreise-2017.xlsx [21 KB]





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Zusammenfassung


Aufgrund der Preisentwicklung in den vergangenen drei Jahren sollte die Anbauentscheidung, Triticale oder eine andeere Getreideart anzubauen, unter Abwägung der Ausgangslage erfolgen:

1. Landwirte, die das von ihnen erzeugte Getreide im eigenen Betrieb verfüttern, sollten dem Triticale den Vorzug geben
> vor dem Roggen auf allen Standorten,
> vor dem Weizen
>> auf allen nicht absolut weizenfähigen Standorten,
>> als Folgegetreide nach Weizen.

2. In den Regionen, wo ein großer Zukaufbedarf an Futtergetreide besteht, ist der Triticale rentabler
> im Vergleich zu Roggen auf allen Standorten,
> im Vergleich zu Weizen
>> auf allen nicht absolut weizenfähigen Standorten,
>> als Folgefrucht nach Weizen.


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