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Die Vorzüglichkeit des Triticale
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Tierfütterung

Es begann mit einer Vision: Gesucht wurde eine neue Getreideart, die die hervorragenden Eigenschaften des Weizens mit der Anspruchslosigkeit und der Gesundheit des Roggens in einer Pflanze vereinigt, die auf kargen Standorten gedeiht und von der ein Korn geerntet werden kann, das sich besser für die Verfütterung eignet als Roggen. Nun, die Vision wurde zur Wirklichkeit, die die kühnsten Träume übertrifft!



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Die Fakten


Wie so oft in der Geschichte machten den Anfang wagemutige Pioniere, die ein Niemandsland betraten. Über deren Erkenntnisse lesen Sie mehr unter Erfahrungen .

Nun, die hervorragenden Erfahrungen der Praktiker wurden wissenschaftlich untersucht; die Ergebnisse sind in die DLG-Futterwerttabellen eingeflossen. Diesen zufolge ist Triticale in den wichtigsten Inhaltsstoffen annähernd so gut wie Weizen einzustufen, deutlich höher als die übrigen Getreidearten. Wie der Futterwert des Triticale beurteilt wird, finden Sie unter Inhaltsstoffe .

Nach jeder Ernte werden die wichtigsten Getreidearten auf ihre Qualität und Inhaltsstoffe untersucht. Mit graduellen Unterschieden zwischen den einzelnen Erntejahren ebenso wie zwischen den Regionen bestätigen die Auswertungen der Ergebnisse die Vorzüglichkeit des Triticale für die Tierfütterung. Näheres finden Sie unter Untersuchungen .

Noch überzeugender - und hier finden sich die Erfahrungen der Praktiker vortrefflich bestätigt - stellen sich die Vorteile in den Ergebnissen einer Reihe von Fütterungsversuchen dar, die in vielen Teilen der Welt mit Triticale angestellt wurden. Einzelheiten finden Sie unter Fütterungsversuche .



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Triticale im Mischfutter


Im Wirtschaftsjahr 2007 /08 wurden in Deutschland 21,9 Mio t gewerbliches Mischfutter hergestellt. Der Getreideanteil betrug 9,6 Mio t (43,7 %), davon 500.000 t Triticale (5,2 %).

Im Wirtschaftsjahr 2008/09 wurden 21,1 Mio t gewerbliches Mischfutter hergestellt. Der Getreideanteil betrug 9,8 Mio t (46,6 %), davon 687.000 t Triticale (6,9 %).

Im Wirtschaftsjahr 2009/10 wurden 21,4 Mio t gewerbliches Mischfutter hergestellt, hierfür 9,8 Mio t Getreide (45,8 %) verbraucht, davon 761.000 t Triticale (3,6 %).

Im Wirtschaftsjahr 2010/11 wurden 22,6 Mio t gewerbliches Mischfutter hergestellt, hierfür 10,5 Mio t Getreide (46,2 %) verbraucht, davon 590.000 t Triticale (2,7 %).

Im Wirtschaftsjahr 2011/12 wurde in Deutschland die Rekordmenge von 23,4 Mio t gewerbliches Mischfutter hergestellt, hierfür 11 Mio t Getreide (46,7 %) verbraucht, davon 498.000 t Triticale (2,1 %).

Der Grund für den rückläufigen Einsatz von Triticale ist einzig und allein in einem viel zu geringen Angebot von Triticale zu sehen; denn weitaus größer sind die



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Möglichkeiten


Ein Triticaleanteil von

30 % im Schweinefutter
20 % im Rinderfutter
15 % im Geflügelfutter

ist empfehlenswert und wirtschaftlich. Hieraus errechnet sich ein viel höheres Marktpotential des Triticale. Allein von der Mischfutterindustrie in Deutschland könnten 3 Mio t Triticale mehr verarbeitet werden, so daß die viel größere Aufnahmefähigkeit der Mischfutterindustrie eine um 500.000 ha größere Anbaufläche rechtfertigt!

Die Praktiker, die ihr eigenes Getreide verfüttern, wissen sehr gut die Vorteile des Triticale zu schätzen und verbrauchen den größten Teil der Triticaleernte selbst, etwa 1,2 bis 1,5 Mio t pro Jahr.

Kurz und gut: Triticale ist ein vorzügliches und wirtschaftliches Futtergetreide mit einem enormen Wachstumspotential!


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